Grundschule St. Marien
22.04.2018

Einkaufen gehen, den Haushalt erledigen, in die Stadt fahren – dies sind alles Dinge, die alltäglich und einfach sind wenn man sich auf die Kraft der eigenen Augen verlassen kann.

Wir finden uns zurecht und lesen nach oder schauen genau hin. Unsere zweite Klasse durfte in einem persönlichen Gespräch mit Frau Schubert erfahren, wie man den Alltag meistert, wenn man sich nicht mehr auf seinen Sehsinn verlassen kann.

Frau Schubert verlor durch einen Unfall ihr Augenlicht und hilft seitdem als ehrenamtliche Mitarbeiterin des Bayerischen Blinden- und Sehbehindertenbund e.V. in Neumarkt Berührungsängste abzubauen und Kinder im Umgang sehbehinderten Menschen stark zu machen. Der Bayerische Blinden- und Sehbehindertenbund (BBSB) ist eine Selbsthilfeorganisation für mehr als  80 000 blinde und sehbehinderte Menschen in Bayern.

Frau Schubert zeigte unseren 2.Klässlern, wie man sehbehinderte Menschen erkennt und auf sie zugeht. Wichtig wäre vor allem jemanden anzusprechen und ihm seine Hilfe anzubieten.  Neben vielen Gegenständen die einem das Leben erleichtern, wie z.B. eine sprechende Küchenwaage, hatte Frau Schubert auch ihren wichtigsten täglichen Begleiter dabei  -  Blindenführhund „Nora“.  Nora erkennt Hindernisse, Bordsteinkanten oder  Bahnsteigkanten und warnt Frau Schubert frühzeitig.

Unsere 2.Klässler waren sehr begeistert und haben viel aus dem Besuch von Frau Schubert mitgenommen. Vor allem aber war Frau Schubert wichtig den Kindern zu vermitteln, wie wichtig der Schutz der eigenen Augen ist.

An dieser Stelle vielen lieben Dank an Frau Schubert und Nora für diesen tollen und lehrreichen Vormittag!

 

Verfasser: E.Frank